| Auskommen mit dem Einkommen |
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Kindergeld anlegen bildet einen guten Grundstock für eine gute AusbildungNicht alle Eltern können das staatliche Kindergeld anlegen, denn viele benötigen die monatliche Einnahme, um die laufenden Kosten, die Kinder nun einmal verursachen, zu decken. Trotzdem lohnt sich die Überlegung, ob nicht zumindest ein Teil des Kindergeldes auch sehr sinnvoll für die spätere Ausbildung des Kindes angespart werden sollte.
© iStockphoto/lowell sannes
Als Anlageformen bieten sich neben den klassischen Sparmethoden, wie dem Sparbuch und einer Ausbildungsversicherung, auch noch andere, renditestärkere Sparmethoden an. Wenn man davon ausgeht, dass die Anlage des Kindergeldes über einen langen Zeitraum erfolgt, ist das gute alte Sparbuch bei den heutigen sehr niedrigen Zinsen keine sehr gute Anlageform. Über die Jahre würde die Inflationsrate die Zinsen auffressen, der Gewinn ist also gleich Null. Im schlimmsten Fall, bei steigender Inflation, würde man sogar Geld verlieren. Die Ausbildungsversicherung (früher auch Aussteuerversicherung) ist im Grunde nichts anderes als eine Kapitallebensversicherung, mit den entsprechenden Nachteilen: unflexibel, mit niedriger Rendite. Eine interessante und häufig übersehene Anlageform sind Bundesschatzbriefe. Das sind Wertpapiere, von der Bundesrepublik Deutschland herausgegeben und nicht an Börsen gehandelt, somit völlig risikolos. Der Anlagezeitraum beträgt 6 bzw. 7 Jahre, und das Beste ist: Sie wissen im voraus genau, welchen Zinsertrag Ihre "Schätzchen" am Ende der Laufzeit erwirtschaftet hat. Wer sein Kind für den Fall des eigenen frühzeitigen Todes absichern will, sollte dies mithilfe einer Risikolebensversicherung tun, und zum Ansparen lieber einen Sparplan wählen. Zur langfristigen Anlage des Kindergeldes bietet sich ein Sparplan an, der von den meisten Banken angeboten wird. Ein Vergleich der Konditionen lohnt sich in jedem Fall - die angebotenen Zinssätze varieren erheblich! Wer hätte das gedacht? Das ertragreichste Angebot findet man derzeit beim
ADAC. Ein Sparplan, der bei einer Laufzeit von 18 Jahren einen Zinssatz von satten 4,3% bietet. Der Sparplan nennt sich zwar "Führerscheinsparen", ist aber nicht zweckgebunden. Dieses Angebot richtet sich an Mitglieder des ADAC - was aber keine Hürde ist, denn bis zum Alter von 18 Jahren kann ein Kind kostenlos Mitglied sein - vom ersten Lebenstag an! Wer das Risiko nicht scheut, kann auch auf einen Aktien- oder Fondssparplan zugreifen. Wenn Sie allerdings das Kindergeld anlegen wollen, um Ihr Kind zu einem feststehenden Termin z.B. zum 18. Geburtstag oder zum Abitur mit dem Sparguthaben zu beglücken, kann das unter Umständen gerade ein ungünstiger Zeitpunkt sein, wenn der Aktienmarkt einen Einbruch erlitten hat (wie gerade im vergangenen Jahr der Weltwirtschaftskrise wieder deutlich wurde). |
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