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mit dem
Einkommen

Fragen rund ums Tagesgeldkonto

Was ist ein Tagesgeldkonto?

Ein Tagesgeldkonto ist eine Geldanlage, bei der Sie Ihr Geld zu "Tageskonditionen" anlegen. Sie können täglich über Ihr Guthaben verfügen, es bedarf - im Gegensatz zum Sparbuch - keiner Kündigungsfrist.


Welche Rendite können Sie erwarten?

Zinsen werden tagaktuell berechnet. Somit unterliegt Ihr Tagesgeldkonto den täglichen Schwankungen der Finanzmärkte. In der Regel sind die Zinsen höher als beim Sparbuch, jedoch niedriger als bei einer Festanlage.

Die Banken sind bestrebt, die Zinssätze möglichst lange konstant zu halten, da sie andererseits täglich damit rechnen müssten, dass der Kunde sein Geld abzieht und es bei einer anderen Bank anlegt.


Welche Vorteile bietet ein Tagesgeldkonto?

Der grosse Vorteil des Tagesgeldkontos besteht in der sofortigen Verfügbarkeit des Guthabens. Es bietet die Sicherheit und Flexibilität eines Sparbuchs bei deutlich höherer Rendite.

Allerdings kann ein Tagesgeldkonto nicht für Auszahlungen und Überweisungen genutzt werden. Bevor Sie Ihr Geld wirklich ausgeben können, müssen Sie es zunächst auf ein Girokonto übertragen. Das kann je nach Bank zwischen ein und drei Banktagen dauern.


Warum Onlinebanken?

Tagesgeldkonten in dieser Form existieren erst seit Anfang des neuen Jahrtausends und tragen dem Umstand Rechnung, dass jüngere Kunden flexibel sind in ihren Geldanlagen, aber gleichzeitig auch hohe Erwartungen an den Ertrag haben.

Banken, allem voran Direktbanken, können dem nur mit niedrigem Verwaltungsaufwand entsprechen. Das heisst also, keine Filialbank, wenig Personalkosten und hin zum Geldgeschäft per Internet - direkt, schnell, flexibel.


Wie sicher ist Ihr Geld auf einem Tagesgeldkonto?

Keine Sorge, Ihr Geld ist dort genauso sicher wie auf einem Sparbuch und auf jeden Fall deutlich sicherer als bei Aktiengeschäften. Wie schnell die sich sozusagen in Luft auflösen können, haben viele Anleger beim grossen Börsencrash im Jahr 2000 schmerzhaft gespürt.

Einlagen auf Tagesgeldkonten unterliegen der Einlagensicherung nach dem BGB. In Deutschland beträgt die gesetzlich vorgeschriebene Einlagensicherungsgrenze 90% der Einlagensumme bis maximal 20.000 EUR. Der gesetzliche Mindestschutz ist für den Anleger nicht befriedigend.

Die meisten deutsche Banken sind daher dem freiwilligen Einlagensicherungsfonds angeschlossen, durch den die Guthaben jedes einzelnen Kunden praktisch voll geschützt sind.

Unter Bundesverband deutscher Banken finden Sie hierzu genaue Ausführungen und eine Liste der Banken, die dem freiwilligen Einlagensicherungsfonds angehören.








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