| Auskommen mit dem Einkommen |
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Ist ein Sparbuch eine gute Geldanlage?Der Begriff Sparbuch stammt noch aus Zeiten, in denen die Banken für jedes Sparkonto ein kleines Büchlein erstellten. Darin wurden die Ein- und Auszahlungen mit dem jeweiligen Tagesdatum eingetragen, oftmals noch per Hand geschrieben, und der neue Saldo, also die Guthaben-Summe, stand als letzter Eintrag dort.Einmal im Jahr, meistens zu Begin eines neues Jahres, wurden die Zinsen für das Vorjahr eingetragen. So konnte man sein Vermögen getrost nach Hause tragen. Ich erinnere mich noch genau an mein erstes Sparbuch, das ich gehütet habe wie meinen Augapfel. Es war zwar nicht viel Geld drauf, aber - es gehörte mir ganz allein! Diese Zeiten sind heute längst Vergangenheit und ein Sparbuch ist nur mehr ein Sparkonto. Mit losen Blättern, mit Kontoauszügen, ganz wie bei jedem beliebigen Girokonto. Oder sogar nur als Online-Konto geführt, dann gibt es gar keine Belege mehr. Geändert hat sich auch die Verzinsung. Früher konnte man durchaus beachtenswerte Zinserträge erwirtschaften. Das ist heute kaum noch möglich! In diesen Niedrigzinszeiten werden manchmal nur 2% Guthabenzinsen gewährt. Der Vorteil dieses Kontos ist, dass Sie über dieses Guthaben täglich verfügen können. Und damit ergibt sich auch gleich der Zweck eines Sparkontos:Um für unvorhergesehene Ausgaben gerüstet zu sein, wird ein "Notgroschen" zur Seite gelegt. Am besten sparen Sie regelmässig eine bestimmte Summe, die sich danach richtet, wieviel Sie in Ihrem monatlichen Budget dafür vorsehen können. Die Gesamtsumme auf diesem Konto sollte das zwei- bis dreifache Ihres monatlichen Nettoeinkommens nicht überschreiten. Für Ihre langfristigeren Sparziele eignet sich ein Sparkonto weniger. Langfristige Geldanlagen |
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